A – Spielberichte 2014/15

Gruppe; 5./6. Spieltag ... 20./24.10.14
JFG A - FC Mühldorf II … 4:2 (2:1)
JFG A - TSV Kastl … 6:0 (2:0)

Englische Woche (fast) – Teil 1

Kastl 2014 00

Es waren drei Heimspiele geplant. Montag, Mittwoch und Freitag. Ziemlich gebündelte englische Woche. Dann fiel Mittwoch aus (die Engländer, Erfinder der englischen Woche, hätten darüber wohl gelacht). Naja. Vorteil: weniger zu schreiben. Chronologisch …

Am Montag gegen Mühldorf. Bis dato ungeschlagen. Und nach vier Minuten sah es auch so aus, als ob dies Bestand behielte. Feiner Konter, die Mühldorfer überlaufen uns komplett. Erster Gedanke: Schadensbegrenzung. Falsch gedacht.

Es wird der beste Saisonauftritt unserer Jungs bis dato. Ein Angriff schöner als der davorliegende. Aber es bedurfte eines absurden Freistoßtores durch Korki aus der eigenen Hälfte heraus, um den Ausgleich zu erzielen.
In der 34. Minute kam dann Simon, an dem Tag unsere ganze Auswechselbank, ins Spiel und erzielt kurz vor der Pause mittels Abstauber das längst fällige 2:1.

Damit nicht genug. Vier Minuten nach Wiederanpfiff steht er erneut richtig und kann einen Pass von Andi Eimer verwerten. Den Deckel auf den Eimer machte dann Eimer selber, wie es sich gehört, nach ziemlich gutem Pass von Marco. Dann noch ein Gegentor, dann Schluss. Geiles Spiel.

Aufstellung (in Klammern Tore/Assists):
Marcel Hild, Florian Kutter, Richard Kloner, Manuel Korhammer (1/0), Georg Moser, Leo Blösl, Johannes Haider, Christoph Schmidhamer, Eimer Neumayr (1/1), Alexander Wuchterl, Marco Lebesmühlbacher (0/1), Simon Bartlechner (2/0)

Englische Woche (fast) – Teil 2

Mittwoch fiel dann wie gesagt aus. Dann eben freitags gegen Kastl. Und es ging gut los. Fast, da zu Beginn die Chancenverwertung noch zu wünschen übrig liess. Nun, nach acht Minuten das 1:0 durch Wuchti, der durch einen Traumdiagonalpass von Chris ins Spiel gebracht wird, inklusive Vorarbeit durch Leo und Flo. Das Ganze wird dann in der 11. Minute zum Doppelschlag: Zuckerpass von Georg (von ganz hinten) auf Marco (ganz vorn), dessen dritte Chance, drin.

Aber auch schon der Beginn des Endes einer souveränen Anfangsphase. Es gab noch Chancen, Marcos obligatorischen Pfostenreffer, Chris' Seitvolleyschuss … das Spiel hätte entschieden sein können, statt dessen wurde es schwabbelig. Allein Georg musste wieder und wieder in eins-zu-eins Situationen retten. Der Halbzeitpfiff war letztlich eine Erlösung.

Hälfte zwei ganz starker Beginn wie am Anfang. 49. Minute, Leo steckt durch zu Breucker, der lässt seinen Gegenspieler stehen und gibt auf die andere Strafraumseite zu Wuchti, der zu Marco vor dem Tor, der ganz cool … 3:0 – Spitzenspielzug. Die endgültige Entscheidung dann wenige Minuten später durch Andreas der nach missglückter Abwehr abstauben kann. Ebendieser setzt dann in der 70. Minute zu einem schönen Flankenlauf auf der linken Seite an, bringt den Ball hoch und weit in den Strafraum wo letztlich Breucker zum 5:0 vollenden kann. Erneut sehr schönes Ding.

Den Schlusspunkt setzt dann erneut Wuchti ... Hergang auf Grund einer Gerneralamnesie nicht nachvollziehbar (wenn man's nicht gleich aufschreibt ...). Den Scorerpunkt bekommt willkürlich mal Lebes, ist so oder so nicht unverdient (Ergänzungen werden gerne entgegengenommen). Insgesamt zwei Spiele die doch ziemlichen Spaß bereitet haben ...

Aufstellung (in Klammern Tore/Assists):
Marcel Hild, Florian Kutter, Richard Kloner, Manuel Korhammer, Georg Moser (0/1), Leo Blösl, Johannes Haider, Christoph Schmidhamer (0/1), Eimer Neumayr (1/1), Alexander Wuchterl (2/1), Marco Lebesmühlbacher (2/1), Simon Bartlechner, Michael Breucker (1/1)
(admin – 29.10.14)

 


Gruppe – 2. Spieltag ... 13.10.14 (Nachholtermin)
SG Engelsberg/​Tacherting/​Peterskirchen  - JFG A … 3:5 (1:3)

Die Welt ist halt doch ein Wartesaal … oder: Eigentlich

Fünf Tore geschossen, Auswärts. Liest sich gar nicht so schlecht. Drei Tore kassiert. Auswärts. Kann passieren. Aber –  unsere Abwehr ist eigentlich zu gut, um gegen diesen Gegner (und das ist jetzt nicht despektierlich gemeint) drei Treffer zu kassieren. Und unsere Offensive ist eigentlich auch zu gut, um gegen diesen Gegner  (und auch das ist jetzt nicht despektierlich gemeint, betrifft beides nur den Auftritt vom Montagabend) „nur“ fünf Tore zu schießen.

Von vorn: Erst war lange Nix bzw. Warten angesagt. Warten auf einen Schiri. Das Original kam nicht, dafür irgendwann eine Kopie (und das ist jetzt in keinster Weise despektierlich gemeint). Jedenfalls mit einer knappen Dreiviertelstunde Verspätung gings los.Und die Luft war raus. Ok., von Beginn an überlegen, nur eine Frage der Zeit usw. Aber der letzte Biss war von Beginn an nicht vorhanden. Schön, nach 13 Minuten (gefühlt eine Ewigkeit) das da schon überfällige 1:0. Max wird lang auf rechts durch Wuchti auf die Reise geschickt und findet den Zielort. Nach wiederum gefühlten Ewigkeiten und zig Chancen das irgendwie doch befreiende 2:0. Ecke Wuchti, Torwart kann nicht kontrollieren, Georg schon. 4 Minuten später fast sowas wie der Doppelschlag: Flo, der zum einen seine Seite so gut wie immer im Griff hatte und sich zunehmend ins Angriffsspiel mit einmischte, schlägt ein feines Pässchen Richtung Fünfer von wo Marco (der natürlich vorher schon seinen obligatorischen Pfostenschuss hatte) maßgeschneidert einnicken kann. Schönes Ding.

Was ist eigentlich mit dem Gegner? Eigentlich nix. Bis auf die 36. Minute. Einwurf links auf Strafraumhöhe, abgewehrt. Noch mal Einwurf, ähnliche Position. Einer kommt ran, schießt vom Strafraumeck, drin. Erster Torschuss überhaupt. Effizienz und Pause.

Und was willste mehr? Vier Minuten nach Wiederanpfiff Freistoß für die Gastgeber. Zweiter Torschuss, zweites Tor. Aber danach kam wenigstens wieder etwas Fahrt in das Spiel unserer Mannschaft, teils schöne Kombinationen, teils aber auch zu leicht verstolpert. Endlich geklappt hat's dann in der 55. Minute. Leo bekommt den Ball im Mittelfeld, steckt durch auf Marco, läuft selber auch durch, Marco steckt wiederum durch zu ihm. Auch schönes Ding.

Dann wurd's wieder etwas zäher. Bis in der 73. Wuchti erneut nach schönem Solo Andi bedient: 5:2. Manchmal sieht alles so leicht aus. Naja, anstatt den Deckel wirklich zuzumachen, evtl. noch etwas für's Torverhältnis zu tun (rein psychologisch), schenkt man dem Gegner in Form von abstrusen physischen Ballbewegungen lieber noch ein Tor. Darauf hat man warten können. Wobei, ich kann's ja verstehen. Du machst dich eine Stunde vorher warm, die meisten kamen grad von der Arbeit/Schule … und dann erst mal nix. Warten. Öde. Bin gespannt auf nächste Woche.

Aufstellung (in Klammern Tore/Assists):
Simon Bartlechner, Florian Kutter (-/1), Richard Kloner, Manuel Korhammer, Georg Moser (1/-), Leo Blösl (1/-), Johannes Haider, Max Haider (1/-), Eimer Neumayr (1/-), Alexander Wuchterl (-/3), Marco Lebesmühlbacher (1/1), Markus Kobler
(admin – 16.10.14)


Gruppe – 4. Spieltag ... 11.10.14
FC Töging – JFG A 3:2 (1:0)

Überflüssig wie ein Kropf …

Elfmeter

„Der Kropf (lat. Ingluvies) der Vögel ist eine Aussackung der Speiseröhre am Hals, unmittelbar vor dem Brusteingang. Er ist ein Nahrungsspeicher und dient dem Vorquellen der eingespeichelten Nahrung. Die Schleimhaut des Kropfes enthält Drüsen, diese liegen beim Huhn in der „Kropfstraße“, bei der Taube im Fundus; Verdauungsvorgänge finden hier nicht statt.“
Quelle: wikipedia

Okay. Das erste Gegentor mag eventuell gegebenenfalls eins der Sorte Thierry Henry gewesen sein.
Okay. Das zweite Gegentor mag eventuell wahrscheinlich Abseits gewesen sein.
Okay. Ich, als draußen Sitzender tu mich leicht beim Rumkritteln.
Aber: Abseits hin, Thierry her … die ganzen Diskussionen hätte man sich sparen können, wäre die ziemlich drückende Überlegenheit der Anfangsphase (bis ca. 20./25. Minute) etwas konsequenter umgesetzt worden. Aber die zahlreich vorhandenen Chancen wurden entweder nicht final zu Ende gespielt oder endeten mit Halbdistanzschüssen von der Strafraumgrenze. Allesamt nicht ganz ungefährlich, aber halt auch nicht total zwingend (Gut, mit etwas Glück reicht das auch zu zwei, drei Toren …). Jedenfalls, das Spiel hätte/könnte/sollte bis zum ziemlich überraschenden Führungstreffer der Gastgeber längst entschieden sein sollen/können/haben ... müssen..

Nach der Pause dann erst mal energisches Anrennen, was letztlich mit einem Strafstoß belohnt wurde. Marco allein auf dem Weg Richtung Tor wird im letzten Moment umgesenst. Eindeutig (über die Art und Weise des verbalen Protests der Heimfans will ich mich hier nicht auslassen). Max bleibt unbeirrt und schiebt trocken da ein, wo der Torwart nicht ist. Es folgte eine beiderseits ziemlich grausliche Phase mit ausgleichenden Anteilen von Ballgewinnen und -verlusten. Irgendwie logisch. Leider einmal unterbrochen durch den Führungstreffer der Töginger in der 56. Minute (dieses Abseitsdings).

Erst in der Schlussphase kam wieder ein konsequenter Zug Richtung gegnerischem Tor auf. Marco muss nach starkem Antritt wieder mal mit dem Pfosten hadern, Leo bringt nach einer Ecke nicht den nötigen Wumms in den Schuss … und die Zeit lief davon. Tohuwabohu-Situation dann in der 86. Minute: Zuerst Wuchti steil von der rechten Strafraumkante mit einem Torschusspass, unerreichbar für Freund und Feind, der Ball geht Richtung Eckfahne, Andi ereimert ihn sich allerdings nochmals, der Ball kommt wieder in den Strafraum, dann wieder auf rechts zu Wuchti, dann wieder in die Mitte irgendwie zu Leo, dann endlich irgendwie ins Tor (sollte ich diese Situation nicht punktgenau nacherzählt haben bitte ich um Nachsicht und Verbesserung).

Zumindest ein Punkt? Denkste. Zwei Minuten später: Einwurf für unsere Mannschaft in der gegnerischen Hälfte, der Ball wird verdaddelt und dann geht es einszweidreiistnixdabei. Und dafür konnte der Schiri jetzt wirklich nix. Was das ganze mit dem Kropf zu tun hat? Nun, ist für Vögel ganz nützlich, aber nur für Vögel (oder anders: man ersetze Nahrung mit Chance und Verdauungsvorgänge mit Torabschluss).

Aufstellung (in Klammern Tore/Assists):
Marcel Hild, Florian Kutter, Richard Kloner, Manuel Korhammer, Georg Moser, Leo Blösl (1/-), Christoph Schmidhamer, Max Haider (1/-), Eimer Neumayr, Alexander Wuchterl (-/1), Marco Lebesmühlbacher (-/1), Johannes Haider, Michael Breucker, Simon Bartlechner
(admin – 12.10.14)


BayWa-Cup 3. Runde ... 8.10.14
JFG A - TuS Alztal Garching 4:5 n. E. (1:1; 1:0)

... fast weiter

Immerhin schon die dritte Runde der KO-Phase. Gut, die erste Runde wurde lediglich am grünen Tisch überwunden, die zweite dann in einem äußerst unterhaltsamen Spiel durch ein letztlich knappes aber hochverdientes 5:4 gegen Winhöring (nach zwischenzeitlicher 5:2 Führung). Warum den Pokalweg an diesem angenehmen Spätsommervollmondabend nicht noch ein Stück weiter gehen?

Kurios an der Situation war natürlich, dass dies für unsere Mannschaft erst das zweite Pflichtspiel der Saison war, da in der Punktrunde bisher nur ein „Spielfrei“ und zwei Spielabsagen zu Buche standen. Von Eingespieltheit konnte also nicht die Rede sein. Trotzdem ging's recht flüssig und zügig los. Wir schreiben Minute 11: Balleroberung im zentralen Mittelfeld, Jones passt ans rechte Strafraumeck zu Leo, dieser steckt quer ans gegenüberliegende Strafraumeck zu Max, der pressschlagpasst in die Spitze zu Marco welcher letztlich im Luftkampf mit dem gegnerischen Torhüter die Oberhand behält und den Ball per Kopfballlupfer versenkt.

Zwei weitere Chancen sind aus Hälfte eins noch erwähnenswert: Zum Einen Eimer's eher Zufallsdistanzschuss, der knapp drüber ging, zum Anderen ein Pfostenschuss von Marco nach schön gespieltem Konter. Und ein Schreckmoment, als Simon den glitschigen Ball nach Distanzschuss grade noch so um den Pfosten, nun, nicht lenkte … eben glitschte. Der Rest war insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe mit teils schönen schnellen Spielzügen aber auch Phasen, in denen das Ganze schon einen ziemlich Piss und Panik artigen Charakter aufwies.

Ähnlich ging es in Hälfte zwei weiter, wobei Garching verständlicherweise zunehmend auf den Ausgleich drängte und sich auch ein leichtes optisches Übergewicht erspielte, sich aber immer und immer wieder an unserer Defensive oder an Simon die Zähne ausbiss. Unser Team konnte dagegen, trotz einiger gefährlich aussehender Entlastungsangriffe nicht mehr die ganz zwingenden Chancen kreieren. Zwei gefährliche Distanzfreistöße von Leo (fast drin) und einige Male den berühmten Schritt zu spät, zu früh oder zu daneben (fast dran). Trotzdem schien es lange, als könne man den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick (und eben unserer kämpferischen Defensive) über die Zeit bringen.

Bis zur 83. Minute, in der Situation fast aus dem Nichts, ein Angriff über links und irgendwie wird der Ball reingewurschtelt (so schien es mir …). Spannung pur (und es war davor schon alles andere als langweilig). Endspurt beider Teams. Kurz vor Abpfiff nochmals Freistoß für uns, der leider nichts einbringt. Aus. Elfmeterschießen. Bodennebel zieht auf, fehlt nur noch eine dramatische Hintergrundmusik. Nun, das Drama nahm seinen Lauf:
1:0 Korki; 1:1; 2:1 Jones; 2:2; 3:2 Max; 3:3; Eimer gehalten; 3:4; Marco (rutscht beim Anlauf weg, so sah es aus) nix; Finito.
Fazit: Ein absolut unterhaltsamer und vor allem extrem spannender Pokalfight endet etwas unglücklich (vor allem auch, da Simon bei einigen Gästeelfern mit den Fingerspitzen dran war – oder zumindest fast) aber auch nicht gänzlich unverdient zu Gunsten der Gäste. Am Samstag kommt dann endlich der Einstieg in die Punktrunde.

Aufstellung (in Klammern Tore/Assists):
Simon Bartlechner, Florian Kutter, Richard Kloner, Manuel Korhammer, Georg Moser, Leo Blösl, Johannes Haider, Max Haider(-/1), Eimer Neumayr, Christoph Schmidhamer, Marco Lebesmühlbacher (1/-), Michael Breucker, Marcel Hild